Chor aktuell

Bastian Fuchs leitet die Chöre der Dommusik

Nach dem Weggang von Domkapellmeister Christian Heiß zu den Regensburger Domspatzen wird Bastian Fuchs, Assistent des Domkapellmeisters die Chöre der Dommusik interimsweise von September bis Dezember 2019 leiten. Der Chorbetrieb läuft in gewohnter Weise weiter, bis Manfred Faig am 1. Januar 2020 sein Amt als neuer Domkapellmeister antreten wird.

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Manfred Faig wird neuer Domkapellmeister in Eichstätt

Eichstätt. (pde) – Manfred Faig (55) wird neuer Domkapellmeister und Leiter der Stabsstelle Amt für Kirchenmusik der Diözese Eichstätt. Er übernimmt zum 1. Januar 2020 die bisherigen Aufgaben von Christian Heiß, der zu den Regensburger Domspatzen wechselt. Vom 1. September bis Jahresende betreut Bastian Fuchs, Assistent des Domkapellmeisters, die Chöre der Eichstätter Dommusik.

Wie Heiß erhielt auch der gebürtige Köschinger Faig seine erste musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik am Richard-Strauss-Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater München. Studien in den Fächern Klavier und Orgel am Salzburger Mozarteum sowie Meisterkurse bei den Professoren Daniel Roth (Orgel) und Eric Ericson (Chorleitung) rundeten die Ausbildung ab.

Seit Januar 1997 ist Manfred Faig als Regionalkantor und Leiter der Fachstelle für Kirchenmusik in Koblenz im Bistum Trier tätig. Aus einer umfassenden Chortradition kommend, hat er als Organist und Kantor an der Liebfrauenkirche im Zentrum der Koblenzer Altstadt eine vielschichtige Chorkultur aufgebaut. Dazu gehören der Chor und das Vokalensemble der Liebfrauenkirche sowie die Kinder- und Jugendchöre der Singschule Koblenz an der Liebfrauenkirche, welche von ihm 2009 ins Leben gerufen wurde. Knapp 200 Kinder singen derzeit in den Vorchören, im Kinderchor, im Knabenchor, in der Mädchenkantorei sowie im Jugendkammerchor.

Die Auseinandersetzung mit Musik und Religion in Liturgie und Konzert sind dem künftigen Eichstätter Domkapellmeister ein besonderes Anliegen in allen Chorgruppen. Manfred Faig arbeitet mit seinen Chören regelmäßig mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, dem Barockorchester „Cappella Confluentes“ und dem Theater Koblenz zusammen. Er ist Initiator zahlreicher Chorprojekte und möchte mit seiner Arbeit „Menschen zusammenbringen, für den Glauben begeistern und zum Dialog anregen.“

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Domkapellmeister Christian Heiß offiziell verabschiedet

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt im Haus der Kirchenmusik ist Domkapellmeister Christian Heiß am Sonntag, 21. Juli verabschiedet worden. 20 Jahre lang war er in der Diözese Eichstätt für die Kirchenmusik verantwortlich, seit November 2002 als Domkapellmeister. Ab September leitet er die Regensburger Domspatzen.

Den Gottesdienst gestaltete der Domchor mit der achtstimmigen Messe „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler und dem "Jubilate Deo" von Giovanni Gabrieli. Bischof Gregor Maria Hanke ging in seiner Predigt auf die Bedeutung der Kirchenmusik ein: Bereits die alttestamentlichen Psalmen sprächen davon, Gott in gesungener Form das Opfer darzubringen. Musik sei als Ausdrucksform des Gebetes ein Ausdruck der Beziehung zu Gott. "Bei der musikalischen Gestaltung eines Gottesdienstes geht es daher immer um ein lebendiges Zeugnis der Sängerinnen und Sänger."

Bischof Hanke dankte Christian Heiß für dessen "praktiziertes Bekenntnis zur Vokalpolyphonie als genuinste Form der Kirchenmusik, die dem Wort Gottes dienen und das Wort verkündigen will", für die Pflege der Gregorianik am Eichstätter Dom, für die intensive Nachwuchsarbeit und das Wirken als Diözesankirchenmusikdirektor. Weiter sagte Bischof Hanke, er danke dem langjährigen Domkapellmeister persönlich für seine freundliche und geduldige Art. "Sie sorgen sich stets darum, die Polyphonie ihrer Arbeit und des Miteinanders, die fugalen Stimmen des Alltags in eine Schlussharmonie einmünden zu lassen."

Beim Festakt im Haus der Kirchenmusik sang der Domchor ein eigens für Christian Heiß geschriebenes 18-teiliges Oratorium, in dem auf humorvolle Weise auf die gemeinsamen Jahre zurückgeblickt wurde. Als Geschenk erhielt Christian Heiß von den Sängern unter anderem einen 180-seitigen Bildband mit fotografischen Erinnerungen an seine Eichstätter Zeit.

Fotos: Christian Klenk

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Chorfahrt der Jugendkantorei nach Speyer

Drei Tage lang war die Jugendkantorei des Eichstätter Doms vom 17.-19. Mai 2019 zu einem Chortreffen in Speyer und ist mit großartigen Eindrücken nach Eichstätt zurückgekehrt. Anlass war das Chorfest, zu dem sich auf Einladung der Speyerer Dommusik 280 junge Sängerinnen und Sänger aus Eichstätt, Speyer, Würzburg und Bamberg trafen. Auf dem Programm standen eine musikalisch gestaltete marianische Vesper und ein Gottesdienst mit dem Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann im Kaiserdom. Die Eichstätter Jugendkantorei trat dabei zum ersten Mal in ihrer neuen Chorkleidung auf. Dass die Knaben- und Mädchenchöre sich gut verstanden, zeigte sich im gemeinsamen Singen und Feiern.
Auf Einladung der Würzburger Dommusik wird das nächste Chorfest in naher Zukunft in Würzburg stattfinden.

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Alle Chöre mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann
Foto: Bistum Speyer

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Die Jugendkantorei in ihren neuen Chorgewändern
Foto: Dommusik Eichstätt

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Eichstätter Jugendkantorei bei internationalem Chorfestival in Barcelona

Eichstätt/Barcelona. (pde) – Die katalanische Hauptstadt Barcelona war der Austragungsort des 42. Internationalen Chorfestivals „Pueri Cantores“. Neben über 100 anderen Chören aus der ganzen Welt waren unter den 3700 jugendlichen Sängerinnen und Sängern auch die Mitglieder der Jugendkantorei am Eichstätter Dom. Höhepunkte waren der gemeinsame Gottesdienst in der Basilika „Sagrada Familia“ in Barcelona mit dem Erzbischof von Barcelona, Kardinal Juan Jose Omella, sowie das Friedensgebet in der Benediktinerabtei Montserrat in der Nähe von Barcelona.

Außerdem gestaltete die Eichstätter Jugendkantorei zusammen mit zwei weiteren Chören ein „Begegnungskonzert“ in der Pfarrkirche St. Albertus Magnus der deutschen Gemeinde in Barcelona.

Zu Gast bei der deutschsprachigen Gemeinde in St. Albertus Magnus - Foto: Dommusik

Zum Friedensgebet auf dem Montserrat - Foto: Dommusik

Vor der Sagrada Familia - Foto: Dommusik

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Junge Chöre des Doms zu Speyer zu Gast in Eichstätt
Die Speyerer Domsingknaben und der Mädchenchor am Dom zu Speyer waren vom 13.-15. April zu Gast in Eichstätt.
Gemeinsam mit der Jugendkantorei des Eichstätter Doms gestalteten die jungen Sängerinnen und Sänger die Dom-Vorabendmesse am Samstag, 14. April und sangen ein Domkonzert am Sonntag, 15. April.

Fotos: Dr. Christian Klenk

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Tag der offenen Tür
Einen Tag nach der Einweihung war das "Haus der Kirchenmusik" am 4. Februar 2018 für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Echo war überwältigend. Über 500 Gäste besichtigten die neuen Räumlichkeiten. Sie erlebten öffentliche Chorproben der Nachwuchschöre, Kostproben an beiden Orgeln, hörten den neuen Flügel und konnten in Architekturführungen Details zum denkmalgeschützten Gebäudeteil und zum Neubau erfahren.

Fotos: Dr. Christian Klenk

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Die Jugendkantorei probt öffentlich

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Probe des Vorschulchors mit Christine Bleitzhofer

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Domkinderchor in Aktion

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Domkapellmeister und Domorganist spielen vierhändig

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Einweihung des neuen Hauses
Bischof Gregor Maria Hanke OSB hat am Samstag, 3. Februar 2018 das neue "Haus der Kirchenmusik" eingeweiht und seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Die Feierstunde vor geladenen Gästen, unter anderem dem Eichstätter Domkapitel und Oberbürgermeister Andreas Steppberger wurde musikalisch gestaltet vom Domchor, dem Mitarbeiterchor und Domorganist Martin Bernreuther an der Orgel.

Fotos: Dr. Christian Klenk

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Begrüßung durch Generalvikar Dompropst Isidor Vollnhals

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Domorganist Martin Bernreuther an der Sandtner-Orgel

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Der Mitarbeiterchor

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Grußwort von Bischof Gregor Maria Hanke OSB

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Segnung des Hauses durch Bischof Gregor Maria Hanke OSB

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Die Frauen des Domchors singen Schuberts 23. Psalm

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Die Eichstätter Dommusik hat ein neues Zuhause
Mitte Januar 2018 ist die Eichstätter Dommusik umgezogen. Im "Haus der Kirchenmusik" am Domplatz 9 in Eichstätt ist nicht nur das Amt für Kirchenmusik der Diözese Eichstätt untergebracht, sondern auch die Dommusik. In einem denkmalgeschützten Bestandsgebäude und einem Neubau mit einem großen und kleinen Probensaal findet die Probenarbeit der acht Chorgruppen statt.
Die Platznot im bisherigen Gebäude am Residenzplatz war über die Jahre so drängend geworden, dass eine andere Lösung gefunden werden musste. Nun hat die Dommusik optimale Bedingungen in direkter Domnähe.

Fotos: Dr. Christian Klenk

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Der Domchor am 8. Oktober 2017 beim Konzert in der Stiftsbasilika Waldsassen
Fotos: Dr. Christian Klenk

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Weihnachtskonzert für Papst em. Benedikt XVI.

Im Rahmen ihrer Fahrt zum 40. Internationalen Pueri-Cantores-Festival hatte die Jugendkantorei die Ehre, dem Heiligen Vater Benedikt XVI., Papst emeritus ein Privatkonzert zu singen. Domkapellmeister Heiß hatte den Bruder des Heiligen Vaters, Domkapellmeister em. Georg Ratzinger im Herbst besucht und gemeinsam entstand die Idee für dieses Konzert. Am 30.12.15 war es so weit und die 38 Jugendlichen, die erst am Tag zuvor von dem großen Ereignis erfuhren, kamen mit ihrem Leiter, Assistent Maximilian Pöllner und weiteren Begleitpersonen des Chores in den Vatikan und sangen in der Palazzina Leone XIII., dem Zentrum von Radio Vatikan, ein einstündiges Weihnachtskonzert für den emeritierten Papst, seinen Bruder, weiteren Ehrengästen und der päpstlichen Hausgemeinschaft. Der Chor sang unter anderem einige Stücke aus den "Ceremony of carols" von Benjamin Britten, Werke von Brahms, Mendelssohn Bartholdy, Kodaly, sowie einige Weihnachtsliedsätze von Christian Heiß. Am Ende des offiziellen Programms erklang "O du fröhliche" im Chorsatz von Georg Ratzinger. Der Papst bedankte sich herzlich und sagte: "Sie haben uns Weihnachten neu ins Herz gesungen". Domkapellmeister Heiß überreichte ein Bild des Chores aus dem Eichstätter Dom. Georg Ratzinger unterhielt sich nach dem Konzert angeregt mit den Jugendlichen und lobte ihre Leistung. Die waren erfüllt von der Begegnung und sind sich dessen bewusst, dass dies ein einmaliges Erlebnis war.

Foto1: Marco Schneider - Donaukurier
Übrige Fotos: Dr. Christian Klenk

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