DOMKONZERT am 30. Juni 2019

Sonntag, 30. Juni 2019, 19 Uhr

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL mit Pauken und Trompeten

Ode for St. Cecilia's Day, HWV 76
Laudate pueri, HWV 237


Anna Nesyba, Sopran
Michael Mogl, Tenor

Eichstätter Domchor
Barockorchester L´Arpa festante auf Originalinstrumenten
Leitung: Christian Heiß

Konzertkarten zu 15.-€ bzw. 10.-€ (ermäßigt für Schüler ab 16 Jahren, Studenten sowie Schwerbehinderte mit Ausweis) sind ab 18 Uhr an der Konzertkasse erhältlich, außerdem im Vorverkauf über die Geschäftsstellen des Donaukuriers. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Eintritt. Wegen der Domrenovierung befinden sich die Konzertkasse und der Einlass im Mortuarium (barrierefreier Zugang).


Ein Loblied auf Gott und die Musik ist das Programm des festlichen Domkonzerts am 30. Juni 2019. Georg Friedrich Händel ist der Komponist dreier Werke, die der Eichstätter Domchor gemeinsam mit den Vokalsolisten Anna Nesyba und Michael Mogl, dem Organisten Rien Voskuilen sowie dem Barockorchester L´Arpa festante zur Aufführung bringen wird. Christian Heiß leitet letztmals als Eichstätter Domkapellmeister ein großes Domkonzert.
Mit 22 Jahren hat Händel den Psalm 112 „Laudate pueri Dominum“ vertont. Geprägt von den Eindrücken seiner Italienreise schreibt er Musik im prunkvollen römischen Konzertstil.
Das Orgelkonzert F-Dur Op. 4 Nr. 4 gehört zu einer ganzen Reihe von Orgelkonzerten, die neben Bachs Cembalokonzerten am Anfang der Entwicklung des Konzerts für Tasteninstrument und Orchester stehen. Händel spielte seine für Orchester und Orgelpositiv konzipierten Orgelkonzerte in der Regel bei großen Oratorien-Aufführungen als Pausenmusik.
Cäcilia ist auch die Schutzpatronin der Kirchenmusik und in England war es im 17. und 18. Jahrhundert Tradition, den 22. November als ihren Fest- und Gedenktag mit Konzerten, Gottesdiensten und mit neu komponierter Musik feierlich zu begehen.
Am 22. November 1739 wurde Händels Ode for St. Cecilia's Day 1739 nach einem Gedicht des Engländers John Dryden im Londoner Theater in Lincoln´s Inn Field uraufgeführt.
Das acht Teile umfassende Werk ist in seiner Gesamtheit ein großer Lobpreis auf die Macht der Musik vom Anfang bis zum Ende der Schöpfung. Der Hl. Cäcilia wird dabei die größte musikalische Wirkmacht zugeschrieben.