Die Eichstätter Domorgel

Die große Orgel im Eichstätter Dom wurde in den Jahren 1972 bis 1975 von Hubert Sandtner aus Dillingen/Donau erbaut.

Fanden die Vorgängerorgeln an verschiedenen Stellen im Dom Platz, so entschied man sich bei der Umgestaltung des Innenraumes in den Jahren 1970-1975 für einen zentralen Platz in der dritten Kapelle des südlichen Seitenschiffes, der ehemaligen Taufkapelle. Mit der Renovierung des Domes wich diese Kapelle dem Zugang für die dahinter neugebaute Domsakristei und bot somit darüber den idealen Platz für den Neubau einer Orgel.
Die Eichstätter Domorgel besitzt 68 klingende Register, die sich auf 4 Manuale (Hauptwerk, Rückpositiv, Schwellwerk, Brustwerk) und Pedal verteilen. Spiel- und Registertraktur sind vollmechanisch, die Registertraktur verfügt als sog. Doppeltraktur über Registermagnete, die den Einsatz einer Setzeranlage zum Abspeichern und Abrufen der Registrierungen ermöglicht.
Im Jahre 2005 wurde die Domorgel einer grundlegenden Revision unterzogen. Die in den letzten Jahren zunehmende Belastung der Luft machte im Jahr 2017erneut eine Reinigung und Überarbeitung notwendig. Dabei wurde auch das Klangbild der Orgel etwas runder und feiner gestaltet und die Technik auf den heute gängigen Standard gebracht. Die Arbeiten wurden ausgeführt von der Firma Sandtner, Dillingen in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Firma Goll, Luzern.

Neben den Domkonzerten und den Samstags-Matineen erklingt die Domorgel in Gottesdiensten an Werk- und Sonntagen.

Die Disposition der Domorgel finden Sie hier.

Zoom (112KB)

Foto: Dr. Christian Klenk