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Osterliturgien in der Eichstätter Dommusik

Hinter der Eichstätter Dommusik liegen wieder reiche musikalische Kar- und Ostertage. Begonnen mit dem gut besuchten und erfolgreichen Konzert der "Johannespassion" am letzten Sonntag der Fastenzeit waren die Wochen um Ostern voller musikalischer Höhepunkte. Die "Johannespassion" musizierte der Eichstätter Domchor gemeinsam mit dem Barockorchester La Banda und namhaften Solisten unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig, die Jugendkantorei unterstützte den Chor bei den Chorälen. Am Palmsonntag erklang unter anderem Musik von William Byrd, vorgetragen von der Jugendkantorei und der Schola Gregoriana. Die Hochämter an Gründonnertag, über die Karfreitags- und Osternachtliturgie bis zum Ostersonntag übernahm wie in jedem Jahr der Eichstätter Domchor unter der Leitung von Domkantorin Deborah Faul und Domkapellmeister Manfred Faig, an der Orgel spielte Domorganist Martin Bernreuther. Zu hören war Chormusik unterschiedlicher Epochen, von Gregori Allegris berühmten "Miserere" bis hin zu romantischer und moderner Klangsprache etwa bei Pablo Casals "O vos omnes" oder Juozas Naujalis "In monte oliveti". Den Glanzpunkt am Ostersonntag bildete Hans Leo Hasslers "Missa octo vocum", bei der auch die Jugendkantorei wieder mitsang. Die Karmetten gestaltete die Schola Gregoriana inklusive Gästen mit ein- bis vierstimmigen Gesang. Nach der traditionellen Ostervesper am Ostersonntag feierte der Domchor beim Osterschinkenessen den Ausklang einer intensiven Zeit.